Aktivität in Kamerun: Surfen an Mile 6, Mile 8 und Mile 11

Am Strand bei Limbe ist es auch abends schön
Am Strand bei Limbe ist es auch abends schön
Seltsame Namen für Orte sind das: Was bedeuten Mile 6, Mile 8 und Mile 11 und wieso kann man dort surfen? Weil es die Namen von ausgewiesen schönen und besonders zum Surfen geeigneten Plätzen in Kamerun sind. Gelegen sind diese drei nach ihrer Entfernung von einem bestimmten anderen Punkt genannten Strände zwischen dem Ort Limbe und der Grenze zu Nigeria. Dabei ist Limbe selbst einige Strecke nordwestliche von Douala zu finden und somit recht gut zu erreichen. In Limbe selbst sind die Bedingungen aber weder fürs Surfen noch fürs Baden geeignet. Denn dort findet sich meist Steilküste, während Mile 6, Mile 8 und Mile 11 eben Beaches sind, Strände eben, die zum Verweilen und zum Surfen einladen. Spannenderweise warten sie mit rotschwarzem Sand auf. Kein Unikum, aber doch sehr selten in der Welt. Der Grund für diesen Umstand liegt in der vulkanischen Aktivität in der Umgebung. Der Kamerunberg ist schließlich auch in der Nähe und die Strände liegen unterhalb dieses Berges. Die Farbe des Sandes allein wäre vielleicht lohnenswert zu sehen bei einem kleinen Abstecher. Länger bleibt man an diesen wohl bekanntesten Stränden von ganz Kamerun deshalb, weil das Wasser mit fast immer 30 Grad perfekte Bedingungen bietet, sich hier im Sand zu aalen oder eben draußen auf den Wellen zu reiten. Nicht ganz unwichtig, wenn auch selbstverständlich angesichts des fantastischen Wetters hier in Kamerun: Sonnenschutz ist immer zu beachten, gerade wenn man sich ins oder aufs Meer begibt.

Beste Strände in Kamerun zum Surfen

Denn das wird man tun, wenn man zu Mile 6, Mile 8 oder Mile 11 anreist. Die Strände sind zwar vergleichbar, dennoch besitzt jeder von ihnen seine gewissen Eigenheiten. So sind die Surfbedingungen auf Mile 6 wohl am besten, dafür liegt aber auch eine Raffinerie in der Nähe. Die Felsen im Meer verursachen hier aber zum Surfen perfekt geeignete Wellen. Mile 8 hingegen hat keinen derartigen Makel wie eine Raffinerie. Hier liegt der Haken darin, dass der Strand zu einem Hotel gehört. Die 2 Euro Eintritt pro Kopf und Tag wird man aber wohl problemlos aufbringen können, wenn man ohnehin schon auf Reisen in Kamerun ist und sein Surfbrett eingepackt hat. Belohnt wird man dann auch damit, dass hier ständiger Beachbreak herrscht und das Surfen optimal möglich ist.

Auch Tauchen, Baden, Sonnenbaden auf Mile 6, Mile 8 und Mile 11

Auch Mile 11 gehört zu einem Hotel. Auch zu Mile 11 erhält man aber gegen einen kleinen Obolus Zugang. Hier hat man ebenso gute Surfbedingungen. Plus: hier gibt es auch einen Teich, in dem man fernab der Wellen ein bisschen paddeln kann. Dazu ist hier die Infrastruktur rund um den Strand sehr angenehm. Was sich auch darin niederschlägt, dass er gerne frequentiert wird. Hier trifft man, wie allerdings auf allen drei Stränden, viele Europäer und andere Surfexperten aus aller Welt. Gleichwohl der Schwierigkeitsgrad vor Ort nicht so hoch ist, dass man nicht auch mit etwas weniger Fähigkeiten seinen Spaß auf dem Surfbrett haben würde.

Nicht weit von Nigerias Grenze gelegen

Am bekanntesten ist weltweit wohl der Mile-6-Beach, denn dieser ist schließlich frei zugänglich. Deshalb taucht auch oft bei Beschreibungen der besten Surfplätze in Kamerun nur der Mile 6 auf. In Kombination mit seinen beiden "Brüder-Beaches" bieten alle drei zusammen aber beste Voraussetzungen, auch bei einem längeren Surfaufenthalt in dieser Ecke Kameruns immer wieder Abwechslung zu finden. Creative Commons License photo credit: Mark Fischer
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