Botswana: 2. Staat in Afrika mit Googles Street View

Botswana bekommt Street View
Botswana bekommt Street View
In vielen Industrienationen ist es schon absoluter Standard, dass man sich Orte, die man bereisen wird oder an denen man aus anderen Gründen ein Interesse hat, sich via Street View anschaut. Street View, der bemerkenswerte Service der amerikanischen Firma Google, mit dem sich Fassaden, Bebauungen, Plätze, schier alles anschauen lässt, was das menschliche Auge ebenfalls sehen würde, wenn man sich an den jeweiligen Ort begeben würde — nur eben von zu Hause, vom heimischen Rechner aus. Während man in Deutschland diesem Service (übrigens ist Google nicht der einzige Anbieter dieser Art) aus guter alter Tradition der Technikfeindlichkeit sehr kritisch gegenübersteht, ist man in Botswana begeistert, dass Google nach Südafrika nun auch Botswana komplett ins Netz stellen will. Im Land des südlichen Afrikas begreift man Street View als hervoragende Werbung für das eigene Land. Und somit Werbung für Reisen nach Botswana, für den Tourismus dort und nicht zuletzt den Finanzen des Staates und somit dem Lebensstandard der Bürger in Botswana. Etwa 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet Botswana mit den Umsätzen aus dem Tourismus. Nach Südafrika wird Botswana das zweite Street-View-Land in Afrika Bereits jetzt fahren die Street-View-Wagen durch die weiten Lande, im Herbst sollen die Impressionen von Botswana dann online verfügbar sein. Insbesondere die Anbieter von Safari-Touren (z. B. im Okavango-Delta) in Botswana haben großes Interesse daran, dass die von ihren Touren abgefahrenen Gebiete ebenfalls erscheinen werden. Erstes Land von Google Street View erfasstes Land in Afrika war Südafrika, wo schon 2010 aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft das Land von den Street-View-Wagen Meter für Meter erfasst wurde und zum Ansehen und Begehen im Netz zur Verfügung steht. Nun kommt also Botswana hinzu.
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