Das Brandbergmassiv in Namibia

Zebras, Antilopen und ein Kudu
Zebras, Antilopen und ein Kudu
Das Brandbergmassiv ist eine wilde, unwegsame Berglandschaft mit vielen spektakulären Felsbildern. Rund vierzig Kilometer westlich der Bergbaustadt Uis Myn liegt das beeindruckende, sich über 750 Quadratkilometer erstreckende Brandbergmassiv und ist weithin sichtbar. Die höchste Erhebung ist der Königsstein mit 2573 Metern. Es regnet selten in dieser Region Namibias, aber der meiste Niederschlag entfällt auf den Brandberg und sammelt sich dort in den Felsspalten und Vertiefungen. Das verschafft einigen Pflanzen- und Tierarten den Lebensraum, den sie sonst in der sehr unwirtlichen Gegend nicht hätten. Auch Menschen suchten auch früher schon Nahrung und Schutz am Brandbergmassiv, daher stammen auch die uralten Felsbilder. Die Felsbilder wurden an rund 1.100 Fundstellen entdeckt und sind zwischen 2000 und 4000 Jahren alt. Insgesamt kann man an die 60.000 Felsbilder bestaunen! Mit einem ortskundigen Führer können die meisten Felsenbilder besucht werden, besonders bekannt und mit Gittern geschützt ist die so genannte „weiße Lady“, die auch ohne Führer gefunden werden kann. Es wird eine Jagdszene mit geschmücktem Krieger dargestellt, insgesamt erstreckt diese sich auf ein Felsenareal von fast vier Kilometern! Die Felsmalereien sind auf jeden Fall sehenswert und gehören zu den Sehenswürdigkeiten Namibias. An der Straße nach oder von Ulis Myn werden von den einheimischen Händlern außergewöhnlich schöne Mineralien angeboten. Die Gesteins-Unikate sind oft das einzige Einkommen der Menschen, deshalb sollte nicht allzu sehr gefeilscht werden.

Unterkünfte

Ulis Myn, ursprüngliche Bergbaustadt für den Abbau von Wolfram und Zinn, wird immer mehr zu einem Ferienort, vom Campingplatz bis zum Hotel finden Gäste (vorwiegend weiße Namibier) eine Unterkunft. Unbedingt besuchen sollten die Gäste das neue Craft Center. Es befindet sich gegenüber dem Brandbergrastplatz. Hier kann der Gast hochwertiges Kunsthandwerk wie Puppen oder Mobiles erstehen. Interessant sind die Künstler-Ateliers: diese befinden sich in den ehemaligen Minengebäuden. Das ganze Projekt lebt von einer staatlichen Förderung. Quellenhinweise zu den Fotos: © Lothar Henke / Pixelio
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