Dead Vlei in Namibia

Dead Vlei in Namibia
Dead Vlei in Namibia
Wer als Tourist nach Afrika reist, der möchte in aller Regel neben der üppigen Tier- und Pflanzenwelt in den meisten afrikanischen Ländern auch die oft atemberaubende Landschaft genießen. Und dazu wäre es gut, wenn man wüsste, wo sich denn die besonderen Highlights der Landschaften in Afrika verbergen. Und da kommt man einer Region nicht vorbei: am Dead Vlei in Namibia. Der Name ist eine Mischung aus englisch und niederländisch und bedeutet so viel wie Tote Marsch. Tot, weil die ehemals wasserführende "Salzpfanne" ausgetrocknet ist und nur noch ganz selten Wasser führt, wenn es denn mal wieder geregnet hat. Da die klimatischen Bedingungen hier so extrem sind, verrotten schon seit Hunderten von Jahren tote Bäume so gut wie gar nicht. Dies bewirkt einen teils gespenstischen Eindruck der Szenerie, gleichzeitig sind die umliegenden Sanddünen so herrlich farbintensiv, dass man nicht so genau weiß, ob man wegen der Anziehungskraft oder der Abschreckung so fasziniert ist von diesem Naturereignis in Namibia. Dead Vlei ebenso gut erreichbar wie das Sossus Vlei nebenan Berühmt ist das Dead Vlei aber eben auch für diese Sanddünen, die mit Höhen zwischen 300 und 400 Metern zu den höchsten der Welt zählen. Die neben anliegende Sossus Vlei wird wohl ein ähnliches Schicksal der Austrocknung erleiden, dennoch sind diese beiden Orte zusammen schon länger ein großer Anziehungspunkt für Touristen. Nicht umsonst hat die namibische Verwaltung die Zugangsstraße zu diesen Vleis erst im Jahr 2006 erneuert, nun ist sie in gutem, asphaltiertem Zustand, der einen Besuch des Dead Vlei auch bei Sandstürmen zumindest möglich macht. Wer einen kurzen Eindruck von der Farbenpracht der Sanddünen sowie von den toten Bäumen haben möchte, kann ganz schnell diese hausgemachte Galerie aufsuchen. Creative Commons License photo credit: viewfinder-tv
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