Deutscher Botschafter in der Elfenbeinküste angegriffen

Die Waffen erst enteignet, dann zurückgebracht
Die Waffen erst enteignet, dann zurückgebracht
In den letzten Tagen überschlugen sich die Ereignisse in der Elfenbeinküste ohnehin schon. Der alte Präsident Gbagbo wurde entwaffnet, im Unterhemd abgeführt. Nun wurde auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland attackiert. Die Gründe dafür liegen noch im Dunkeln. Als er sich mit seinem Tross durch die Hauptstadt bewegte, wurde er von Polizeitruppen angehalten und zur Herausgabe der Waffen, die seine Bodyguards trugen, gezwungen. Später stießen Jugendliche aus den umliegenden Stadtteilen hinzu und bewarfen die gepanzerten Fahrzeuge mit Steinen. Zwar wurden einige Zeit nach dem Vorfall die Waffen der Botschaftsangehörigen von der ivorischen Polizei zurückgebracht, doch aufgeklärt ist dieser nicht, womit auch nicht klar ist, wie wahrscheinlich eine Wiederholung von ähnlicher Art ist. Der Botschafter beschränkt sich in Absprache mit der Regierung in Berlin bis auf Weiteres auf die "allernötigsten" Fahrten. Creative Commons License photo credit: ArtBrom
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