Die Stadt Libreville in Gabun

Fisch auf dem Markt von Mont-Boouét
Fisch auf dem Markt von Mont-Boouét
Als die Franzosen das Gebiet an der Mündung des Mbé Flusses von König Antchouwé Kowe Rapontchombo 1839 erwarben, waren dort nur einige Bantu Stämme beheimatet. 1843 wurde Fort Aumale, ein Marinestützpunkt gegründet, um den sich im Laufe der Jahre immer mehr Siedlungen bildeten. 1849 wurde die Siedlungen zu einer Stadt der freien Sklaven und bekam den Namen Libreville, die freie Stadt. 1886 ernannten die Franzosen Libreville zum Verwaltungssitz der Provinz Gabun, seit der Unabhängigkeit des Landes 1960 ist Libreville die Hauptstadt.Libreville liegt inmitten des tropischen Regenwaldes am Atlantischen Ozean und ist mit knapp 542.000 Einwohnern die größte Stadt Gabuns. Dem Besucher präsentiert sich Libreville als eine Stadt der Kontraste. Das moderne, französisch geprägte Libreville findet sich besonders an den breiten Boulevards an der Küste. Hier haben sich auch die großen Hotels und die besten Restaurants der Stadt angesiedelt. Das Hotel Rapoutchombo ist hier das einzige Luxushotel mit umfassendem Komfort und ist dementsprechend teuer. Günstiger sind da schon die kleineren Touristenhotels am Hafen. Gabun ist bekannt für seine abwechslungsreiche und exquisite Küche. Das Restaurant L’Equateur ist ein Geheimtipp, wenn es um ausgezeichnete Fischgerichte geht. Das Restaurant La Goélette bietet vor allem einheimische Gerichte und Spezialitäten aus Senegal. Ursprünglichere Seiten von Libreville findet man in den östlichen Stadtteilen Akebe und Nombakele. Besonders schön ist der große Markt von Mont-Boouét. Hier werden auch landestypische Souvenirs, wie Schnitzereien der Fang verkauft. Sehenswert sind das Nationalmuseum für Kunst und Kulturgeschichte mit Reliquien und ritueller Kunst und die Kirche St. Michel, mit ihrer eindrucksvollen Holzfassade. Geführte Besichtigungen der Kirche finden täglich außer Montags statt. Die einzige Möglichkeit sich in Libreville fortzubewegen ist das Taxi. Sie sollten besser ein Einzeltaxi nehmen und vorher mit dem Fahrer einen festen Preis aushandeln. Viele Fahrer bieten sich auch als Stadtführer an. Bei einer Rundfahrt sollte man ca. 15% des vereinbarten Preises als Trinkgeld drauflegen. Sammeltaxis sind aus Sicherheitsgründen nicht besonders empfehlenswert. Quellenhinweise zu den Fotos: © Deterding / Pixelio
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