Einkaufstipps für Marokko

Gewürze auf dem Basar
Gewürze auf dem Basar
Marokko ist ein Eldorado für Souvenirjäger. Es ist schon fast eine Sünde mit leeren Händen heimzukehren. An jeder Ecke preisen Händler ihre Waren an und es ist absolute Pflicht zu feilschen. Hier lässt sich schnell eigutes Schnäppchen machen. Einen Spitzenplatz in der Souvenirrangliste nehmen die „Babouches“ ein. Dabei handelt es sich um an der Ferse offene Pantoffel. Es gibt sie in vielen Farben und für ein Basismodell zahlt man um die 10 Euro. Die größte Auswahl findet man in den Basaren von Marrakech, Rabat und im Kissaria, dem Einkaufsmarkt von Fes. Ebenfalls beliebte Mitbringsel sind Keramik- und Töpferwaren. Die Schalen (Ghotar), Krüge (Khabia) und Trinkgefäße (Ghorraf) kann man in jedem Basar erwerben. Wesentlich günstiger ist der Kauf  von Töpferwaren bei den Straßenhändlern, insbesondere entlang der Straße von Tanger nach Rabat. Exklusivere Modelle gibt es auf dem „Colline des Portiers“ in Safi.  Hier auf dem Töpferhügel kann man sogar bei der Herstellung zu sehen. Von den Düften der Gewürze ist jeder Basar-Besucher schnell gefangen. Ein absolutes „Muss“ ist der Kauf von Safran. Das edle Gewürz ist in Marokko, wie übrigens auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, wesentlich billiger zu haben  als in Deutschland. Typisch marokkanisch ist „ras el hanout“ , eine Mischung aus verschiedener Gewürze und Kräuter wie zum Beispiel Kreuzkümmel, Ingwer, Pfeffer, Nelken, Lavendel, Thymian und Muskatnuss. Benutzt man eine der Überlandstraßen, wird man sich schnell über die Plastikflaschen wundern, die in den Baumästen hängen. Die zeigen an, dass man hier Olivenöl kaufen kann. Das ist frisch gepresst, schmackhaft und sehr preiswert. Auch wenn an jeder Ecke ein Schnäppchen lauert, so ist doch Vorsicht geboten. Nicht alle Waren halten was sie versprechen und leider sind auch eine ganze Reihe Fälschungen im Umlauf. Mineralien und Fossilien sollten nur von Kennern gekauft werden. An der Straße von Quarzazate nach Marrakech ist die Gefahr groß, das man anstatt hochwertiger Ware nur einen gefärbten Billigkristall kauft. Bei den meisten Fossilien handelt es sich um einfache Gipsnachbildungen. Hüten sollte man sich vor den angebotenen Aphrodisiakums. Nicht immer sind die Inhaltsstoffe klar definiert. Auch von der „spanischen Fliege“ sollte man die Finger lassen. Das Wundermittel aus zerhackten Käfern kann gefährliche Nebenwirkungen haben.
Quellenangabe zum Foto: www.pixelio.de (C) HaJoXXL (Carina Tietz)
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