Evolution der Landkarten von Afrika

Der vorliegende Beitrag besteht aus einem Fund, der die Herzen von allen Hobby-Historikern höher schlagen lassen wird. Ein Blog hat Landkarten von Afrika gesammelt. So weit, so langweilig, was soll an Landkarten von Afrika schon besonders sein? Diese hier sind die verschiedenen Evolutionsstufen der Landkarten von Afrika, wie es in Europa bekannt war. Angefangen etwa 1540 gibt es aus jedem weiteren Jahrhundert diverse Ausgaben zu sehen. Nicht allein komplette Afrika-Karten sind dabei, oft auch nur Teile des Kontinents wie zum Beispiel Westafrika oder Südafrika allein. Wie wenig man über die Größe und die Verhältnisse des Kontinents wusste, wird dort ebenso deutlich wie die Tatsache, in was für einem Luxus wir heute leben, wo man einfach mal eben Google-Maps aufschlägt und schon genau weiß, in welchen Abständen und Maßstäben sich die unterschiedlichen Länder Afrikas auf die Karte bequemen. Afrika-Karten, wie man sie früher zeichnete Schnuckelig schon fast sind oft auch die Verzierungen rund um die Karten. Denn damals war eine solche Karte nicht einfach ein Klick auf "Drucken", sondern ein eigenes Kunstwerk. Dementsprechend Mühe gab man sich, wie man an den vielen Bildern und Verschnörkelungen der Karten sehen kann. Darin sicher eines der besten Exemplare: Jenes von Victor Levasseur. Sehr bemüht und erfolgreich sind die Karten auch darin, die jeweiligen Landesgrenzen farblich abzusetzen, auch hier sieht man deutlich im Verlauf der Zeit die Veränderung der jeweiligen Grenzen und Besitzansprüche. Ein echtes Schmankerl für Liebhaber solcher historischen Landkarten von Afrika.
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