Kap meiner Hoffnung

Unser Buchtipp: Kap meiner Hoffnung
Unser Buchtipp: Kap meiner Hoffnung
„Kap meiner Hoffnung“ fesselt den Leser. Mit nur 28 Jahren wird die Autorin Irina André-Lang Witwe. Verzweifelt sucht Sie nach einer neuen Lebensaufgabe und engagiert sich für die Anti-Apartheid-Bewegung in Deutschland. Sie ist fasziniert von Südafrika und nach ihrer Facharztausbildung entscheidet sie sich für immer ans Kap zu gehen. Endlich scheint Ihr Leben einen neuen Sinn gefunden zu haben. Doch dann erkrankt die Kinderärztin an Brustkrebs. Ein weiterer Kampf beginnt. Irina André-Lang ist eine Kämpferin Das Leben von Irina André-Lang ist von schweren Schicksalsschlägen gekennzeichnet. Zunächst läuft in Ihrem Leben alles glatt. 1960 wird sie in Singen geboren, studiert Humanmedizin und absolviert erfolgreich eine Facharztausbildung. Noch während Ihres Studiums erkrankt Ihr Ehemann an einem Gehirntumor und stirbt. Die junge Witwe muss mit diesem Schicksal fertig werden. Sie engagiert sich in der Anti-Apartheid-Bewegung und scheint hier eine neue Lebensaufgabe gefunden zu haben. Mehrmals reist Sie nach Südafrika und ist gefangen von dem Land. Hier findet sie eine neue Heimat und nimmt den Kampf gegen Armut, Gewalt, AIDS und Rassenhass auf. „Kap meiner Hoffnung“ fesselt den Leser Schon wenige Seiten reichen aus und man kann das Buch nicht wieder weglegen. Irina André-Langs Leben ist faszinierend. Schnell hat man eine Gewisse Hochachtung vor der Autorin. Bravourös geht Sie mit Schicksalsschlägen  um und lässt sich selbst von der Diagnose Brustkrebs nicht aus der Ruhe bringen. Trotzdem spürt man nach der niederschmetternden Diagnose eine Art Resignation, die gepaart ist mit einer Kampfansage. Als sich der Gesundheitszustand der Kinderärztin drastisch verschlechtert, lässt Sie noch einmal Ihr Leben Revue passieren. Hautnah spürt der Leser jetzt mit welchen harten Bandagen Sie kämpft, um Kinder in Südafrika vor dem drohenden Tod zu bewahren. Keine Arbeit ist ihr zu mühsam und kein Weg ist ihr zu weit. Doch trotz aller Mühe sieht sie viele Kinder sterben. Das Schicksal von Thaluso, der an Tollwut stirbt und die kleine Keleo, dessen Leben Irina André Lang mit Hilfe eines Handbeatmungsgerätes retten kann und so den sicheren Transport in das 200 Kilometer entfernte Krankenhaus sicherstellt, sind nur einige Beispiele, die den Leser in seinen Bann ziehen. Der Buchtipp: „Kap meiner Hoffnung“ von Irina André Lang Lesungen mit Irina Lang ( Carina Tietz ) Foto: © A1 Verlag
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