Lesotho

Tiefe Schluchten und hohe Berge in Lesotho
Tiefe Schluchten und hohe Berge in Lesotho
Lesotho ist völlig von Südafrika umschlossen und seit 1966 unabhängig. Das Land hat den Beinamen „Königreich im Himmel“, weil jeder Ort und jeder Fleck mindestens 1300 Meter über dem Meer liegen. Das gibt es nirgendwo auf der Welt. Genauso einzigartig sind auch die Basotho-Ponys, die als wichtigstes Verkehrsmittel des Landes gelten. Überhaupt geht es in Lesotho sehr ruhig zu. Urlauber dürfen sich freuen, denn Lesotho gehört zu den sichersten Reisegebieten in Afrika und es ist frei von Malaria. Alleine schon die Anreise nach Lesotho ist ein Abenteuer. Nur kleine Chartermaschinen bedienen den einzigen Flughafen des Landes von Südafrika aus. Ansonsten ist Lesotho nur mit dem Bus oder einem Mietwagen erreichbar. Die meisten Besucher lernen das Land innerhalb einer Südafrika-Rundreise kennen. Der kurze Zwischenstopp reicht aber bei weitem nicht aus, um die Ursprünglichkeit und die Schönheit des Landes zu entdecken. Besucher sollten in jedem Fall einen Ausflug mit einem Basotho-Pony machen. Ohne die Vierbeiner geht in Lesotho gar nichts. Sie sind das wichtigste Transportmittel in dem südafrikanischen Land. Touristen sind meist erstaunt darüber, was die Tiere so alles laden können! Auch sportliche Urlauber finden in Lesotho gute Bedingungen vor. Die unberührte Natur lädt zum Wandern ein. Viele Wege führen vorbei an blühenden Blumenfeldern und klaren Bergseen. Die vielen Berge und Schluchten bieten gute Möglichkeiten zum Klettern, Rafting, Angeln und Kanufahren. Übrigens ist hier auch der Thabana Ntlenyana zu finden, einer der höchsten Berge Afrikas. Auch die Maletsunyane Fälle müssen besucht werden, denn sie sind höher als die Victoria-Fälle. Die Einheimischen sind mittlerweile ein friedliches Volk, doch das war nicht immer so. In Kome Cave Village kann man die Höhlen der früheren Kannibalen besuchen. Sie sind bis heute bewohnt. Kannibalismus gibt es aber nicht mehr. Das Klima in Lesotho ist unterschiedlich und durch die Höhenlage geprägt. Am heißesten wird es zu Beginn des Jahres. Im Januar und Februar kann das Thermometer schnell mal über 30 Grad steigen. Im Winter liegen in vielen Gebieten die Temperaturen nur etwas über dem Gefrierpunkt. Zwischen Oktober und April ist Regenzeit. Die Anreise von Deutschland ist nicht direkt möglich. Flugverbindungen führen immer über Südafrika. Ansonsten ist Lesotho mit dem Bus oder dem Mietwagen zu erreichen. Es gibt viele Gästehäuser, Lodges und auch einige Hotels. Die Währung ist der lesothische Loti (1 Euro = 9,29 Loti). Südafrikanische Rand werden auch überall akzeptiert. (Carina Tietz) Quellenangaben zum Foto: Mit freundlicher Genehmigung von www.suedafrika-fotos.de
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