Neuer, unbekannter gefährlicher Malaria-Erreger entdeckt

Gefährlicher Erreger
Gefährlicher Erreger
Malaria ist bekannt als eine der größten gesundheitlichen Gefahren in Afrika (und Lateinamerika), bei rechtzeitiger und adäquater Behandlung kann die Krankheit bislang aber meist gut und erfolgreich behandelt werden. Das ist allerdings in vielen Fällen nur für Erkrankte aus Industrienationen möglich, wer in Afrika an Malaria erkrankt, für den gibt es oft keine Rettung. Jetzt wird diese ohnehin schon dramatische Lage möglicherweise noch schlimmer. Denn Forscher haben in Afrika einen weitaus gefährlicheren Malaria-Erreger entdeckt, als sie bislang bekannt waren. Das ist natürlich einerseits eine schlechte Nachricht, andererseits aber auch eine notwendige Bedingung, um im Kampf gegen Malaria weiterzukommen. Ermöglicht hatte diese Forschungsarbeit die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die erst mit dem Rückzug von Bill Gates aus der Microsoft-Konzernspitze richtig aktiv wurde. Über 1,5 Milliarden Euro wurden seit 2004 in die Malaria-Forschung investiert. Die Erfolge, die bislang auf diesem Gebiet erzielt wurden, können sich sehen lassen. Dann dieser neue Fund: Eine spezielle Stechmückenart ist besonders anfällig für das gefährlichste Malaria-Virus, daraus entsteht eine Gefahr neuer Qualität für den Menschen. "Plasmodium falciparum" heißt der Parasit, der bei Befall des Menschen für den schlimmsten Verlauf der Krankheit sorgen kann. Wie eine wirksame Gegenwehr gegen diese neue Bedrohung aussieht, ist nicht bekannt, sicher ist aber, dass auch mit dem Geld der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung in diesem Bereich weitergeforscht werden wird. Creative Commons License photo credit: wildxplorer
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