Reise-Aktivität in Uganda: Schimpansen-Tracking

Im Schatten der natürlich ebenso interessanten und noch viel stärker bedrohten Berggorillas in Uganda gehen die Möglichkeiten zum Tracking zu und mit Schimpansen manchmal ein wenig unter, wenn es an die Planung einer Reise nach Uganda geht. Dabei sind die Schimpansen in viel größerer Zahl vorhanden, sind deutlich zutraulicher als die Gorillas und anders als bei letzteren darf man die Schimpansen auch berühren und muss nicht nach nur 60 Minuten wieder verschwinden. Tracking in Uganda hin zu den Schimpansen unter der Führung von erfahrenen Guides ist ebenso attraktiv, wie die Berggorillas zu besuchen, für die Uganda, die "Perle Afrikas", zugegebenermaßen am bekanntesten ist. Aber deshalb muss sich eine solche Reise nach Uganda ja nicht darauf beschränken.

13 Affenarten insgesamt zu sehen

Eine der besten Möglichkeiten dazu, den Schimpansen in Uganda ganz nahe zu kommen, ist das Schimpansen-Trekking im Kibale-Forest-Nationalpark. Vorteil hier: Es sind nicht nur Schimpansen, die man bei diesen Wanderungen zu Gesicht bekommt. Vielmehr sind hier gleich 13 verschiedene Affenarten zu begrüßen. Der Kibale-Forest-Nationalpark ist dabei jener Nationalpark weltweit, der die höchste Dichte an Primaten aufweist. Neben Schimpansen trifft man so auf noch viele weitere Arten, die uns sehr verwandt sind: Paviane, Colobusaffen, Diademmeerkatzen. Was man nicht nur an der ausgemachten Intelligenz der Tiere feststellt, sondern auch an ihrem augesprägten Sozialverhalten, das auch bei den Besuchen im Rahmen eines Schimpansen-Trekkings gut sichtbar wird. Higlight einer solchen Wanderung bleiben aber die Schimpansen selbst. Zwei bis drei Stunden dauern solche Wanderungen und sind somit — im heißen Klima Ugandas — auch für weniger fitte Menschen zu bewältigen. Man beobachtet die Tiere beim Lausen, beim Klettern und von Baum zu Baum springen sowie sonstigen sozialen und weiteren Aktivitäten. Entzückender als unter Schimpansen zu sein, kann man sich einen Urlaub in Uganda kaum vorstellen, denn wie erwähnt: an die Gorillas kommt man aus gutem Grund nicht so nah heran.

Top-Aktivität bei einer Reise nach Uganda: die Schimpansen besuchen

Neben den Primaten gibt es vor Ort natürlich noch viele weitere afrikanische Tiere zu sehen, nicht zuletzt ist die Vogelwelt überaus artenreich. Vielleicht verbindet man den Trip zu den Schimpansen auch mit einer Bootsfahrt oder man sucht noch nach weiteren Aktivitäten, derer es viele in Uganda gibt, wie auch hier auf der Seite an vielen Stellen erwähnt wird. Kurzum: die Schimpansen in Uganda zu besuchen kann man hervorragend einbetten in weitere Aktivitäten in diesem ostafrikanischen Land, das vor allem für seine Gorillas bekannt ist, während die Schimpansen genauso zu einem Besuch einladen.

Kurztrip zu den Schimpansen oder Rundreise durch Uganda

Natürlich finden die dazugehörigen Übernachtungen in entsprechenden Lodges in den Nationalparks statt und auch darin erhält man Afrikas Exotik, wie man sie sich nicht besser vorstellen mag. Wer es weniger wild mag, macht eben nur eine kurze Reise zu den Schimpansen, wobei es schon mehr als ein reiner Tagesausflug sein sollte. Wer es etwas intensiver mag, dem seien diverse Rundreisen durch Uganda ans Herz gelegt. In diesen Fällen ist die Reise natürlich nicht auf den Kontakt zu den Schimpansen begrenzt, vielmehr geht es hier mitten in die Vorzüge Ugandas hinein.
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