Republik Kongo: Tierwelt

Gewöhnlicher Bananenfalter
Gewöhnlicher Bananenfalter
Die Tierwelt eines Landes passt sich naturgemäß an die Pflanzen- und Klimaangebote an. Gerade in Afrika sind es typische Vertreter von Tiergattungen, die eben nur auf diesem Kontinent gedeihen können. Leider ist es aber gerade in Afrika der Fall, dass aufgrund der ständig sich reduzierenden Regenwaldbestände einige Tierarten schon allein deshalb in ihrer Arterhaltung bedroht sind. Für zahlreiche Tierarten bieten die ausgedehnten Waldgebiete perfekte Lebensbedingungen – sofern ihnen eben diese Waldgebiete auch erhalten bleiben. Die Regenwälder bieten sowohl für Schimpansen als auch für die Berggorillas optimale Lebensbedingungen, die sie speziell in dem Ruwenzori-Gebirge vorfinden. Dazu gesellen sich Okapis und Waldbüffel, die sich in dieser Gegend auch sehr wohlfühlen. Die Raubkatzen wie Löwen und Leoparden sowie die Nashörner, Elefanten, Zebras, Schakale, Hyänen und viele verschiedene Antilopenarten leben eher in Wäldern, aber auch in großen Anzahlen in den unterschiedlichen Regionen der Savanne. Besonders großen Artenreichtum zeigen in der Republik Kongo die Insekten- und die Vogelarten. Um dem Erhalt der Tierarten unterstützend zu dienen, wurden viele Schutzgebiete errichtet, die durch zahlreiche Nationalparks ergänzt werden und auf dem Staatsgebiet der Republik Kongo entsprechend von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Trotz dieser umfassenden Schutzmaßnahmen für die Tierwelt stehen aber hierzu in krassem Kontrast die Aktivitäten der Wilderer, die besonders in der Republik Kongo den Berggorilla jagen und töten. So ist gerade diese Tierart in hohem Maße vom Aussterben bedroht, auch wenn die Schutzmaßnahmen Bestrafungen der Wilderer in nicht unerheblichem Maße vorsehen. Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!
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