Top-Highlights für eine Simbabwe-Reise

Elefanten an einer Wasserstelle in Simbabwe
Elefanten an einer Wasserstelle in Simbabwe
Neben dem weit bekannten Südafrika bietet das südliche Afrika einige weitere Länder, die sich besonders für Safaris oder Rundreisen durch diese exotischen Regionen eignen. Toptipp in dieser Hinsicht ist das im deutschsprachigen Raum weniger bekannte Simbabwe. Wer in Simbabwe Reisen möchte, der wird seine Wahl nicht bereuen, denn die Qualität der Landschaft, Tierwelt, Aktivitäten und Reiseziele in Simbabwe steht jenen in Südafrika in nichts nach. Der Blick auf eine kleine Auswahl der lohnenswerten Highlights von Simbabwe unterstreicht diesen Umstand und muss dennoch unvollständig bleiben.

Denkbare Highlights einer Simbabwe-Reise

  • Victoriafälle: Keine Rundreise durch Simbabwe kann ohne einen Besuch der imposanten und weltbekannten Victoria-Fälle auskommen. Zumindest dann, wenn man sich zum ersten Mal auf einer Reise durch Simbabwe befindet. Die hier niederstürzenden Wassermassen erzeugen solch ein Spektakel, das man es teils bis zu 30 Kilometer weit hören kann. Zudem steigt die Wassergischt manchmal 300 Meter und höher auf — ein Schauspiel auf epischer Breite, das man mit eigenen Augen erlebt haben sollte. Die Infrastruktur rund um die Victoriafälle ist zudem so gut wie sonst bei kaum einer afrikanischen Natur-Sehenswürdigkeit. Prädikat lohnenswert und bequem zu erreichen.
  • Mana Pools Nationalpark: Der Mana Pools Nationalpark besticht vor allem durch seine beiden ausgewiesenen Safari-Gebiete Sapi und Chewore. Hier erlebt man jenes Simbabwe, wie man es aus dem Reisekatalog kennt, in all seiner Schönheit und Vielfalt. Die wenigen Wasserstellen sind für die Tiere, insbesondere die Großtiere in der Umgebung ein ständiger Anziehungspunkt. So ist es ein Leichtes, im Mana Pools Nationalpark nah an Ansammlungen solcher Großtiere heranzukommen und vor allem zuverlässig möglich. Dazu ist er mit 2.500 Quadratkilometern vergleichsweise überschaubar und die Reisezeiten zwischen den einzelnen Zielen im Mana Pools Nationalpark bleiben gering. Eines der echten Highlights bei einer Simbabwe-Reise eben.
  • Hwange Nationalpark: Simbabwe verfügt über eine ganze Reihe an Nationalparks. Eine Empfehlung ist der Hwange Nationalpark wert. Nicht allein weil er mit seinen 15.000 Quadratkilometern der größte Nationalpark in Simbabwe ist, sondern vor allem, weil es hier eine besonders hohe Dichte bei der Tierpopulation gibt. Von allen Arten, ob Büffel, Giraffen, Impalas, Antilopen, Wildhunde, Enten, Gänse, Geier, gibt es hier besonders viele zu sehen. Das freut nicht nur den normalen Safari-Teilnehmer, nicht zuletzt auch den Freund von Foto-Safaris. Allein an Elefanten leben hier zwischen 30.000 und 40.000 Exemplaren. Bemerkenswert auch deshalb, weil der Bestand noch 1930 nur etwa 4.000 Elefanten betrug.
  • Die Steinstadt von Great Zimbabwe: Zu deutsch auch als Groß-Simbabwe bekannt ist Great Zimbabwe eine Ruinenstadt, die das Zentrum des früheren Munhumutapa-Reiches auf dem Gebiet von Simbabwe war. Hier stehen etliche Häuser von einer großen Steinfestung umfasst, die seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Nach der Blütezeit des Reiches zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert verfiel die Anlage. Ausnahmsweise waren es einmal Europäer, die hier Gutes in Afrika bewirkten, indem sie schon im 16. Jahrhundert daran gingen, die Anlagen zu bewahren. Die Munhumutapa trieben hier früher Rinderzucht, Viehhandel und gewannen Gold, was sie zu erklecklichem Reichtum kommen ließ.

Beste Alternative zu Südafrika bei Safaris und Co.

Diese Auswahl an Highlights sollte die Entscheidung für Simbabwe als Reiseziel im südlichen Afrika ein wenig einfacher machen. Bereut haben es bislang die wenigsten, für eine Safari oder Rundreise auf dieses insbesondere im britischen Raum sehr beliebte Reiseziel zurückzugreifen. Nicht zuletzt ist dies alles lediglich eine Auswahl der interessantesten Aktivitäten und Möglichkeiten — Simbabwe bietet noch viel mehr. Creative Commons License photo credit: Meraj Chhaya
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