Wichtig bei einer Afrika-Safari: Schutz gegen die Tsetse-Fliegen

Wichtig auf Safari: Schutz gegen die Tsetse-Fliege
Wichtig auf Safari: Schutz gegen die Tsetse-Fliege
Die Medizin schreitet immer weiter voran und selbst HIV ist zumindest nach aktuellem Stand bei ausreichender Medikation nicht mehr tödlich. Das gilt auch für viele andere Krankheiten, die unbehandelt für den Menschen sehr gefährlich bis tödlich werden können, während die Medizin mit vielen von ihnen effektiv umgehen und sie erfolgreich bekämpfen kann. Dazu muss man aber erst einmal in Behandlung gehen und in irgendeiner Form davon erfahren haben, dass man sich eventuell mit einer derartigen Krankheit infiziert hat. Am besten ist natürlich der Schutz gegen diese Erreger im Vorhinein. Wenn auch vollumfänglicher Schutz im Vorhinein schwierig ist, so gibt es doch Vieles, was man auf einer Safari in Afrika beachten kann, um seinen Schutz immens zu erhöhen. Eine dieser Krankheiten, deren Verbreitungsgebiet insbesondere in den für eine Safari interessanten Gebieten Afrikas liegt, ist die Schlafkrankheit. Hört sich harmlos an, endet aber unbehandelt für den Menschen zumeist tödlich, während eine rechtzeitige Behandlung das Risiko eines Todes auf unter drei Prozent senken kann. Übertragen wird der Erreger der Schlafkrankheit durch den Biss der Tsetse-Fliege. Weshalb man die folgenden Schutzmaßnahmen unbedingt beachten sollte, wenn man auf Safari durch Afrika reist:

Kleidung in neutraler Farbe

Da die tatsächlichen Erreger der Krankheit aus Einzellern bestehen, die sich auch in der Tsetse-Fliege breit machen, ist es für den normalen Menschen nicht ersichtlich, ob er nach einem Biss der Tsetse-Fliege mit der Schlafkrankheit (offiziell übrigens: Trypanosomiasis) infiziert hat. Besser, man wird gar nicht erst gebissen. Dies bewirkt man z. B., indem man farblich möglichst neutrale Kleidung trägt. Diese ist nicht nur geeigneter, die starke Sonneneinwirkung auf einer Safari durch Afrika abzuwehren, sondern hat eben auch diesen Schutz vor allen möglichen Formen von Insekten zur Grundlage.

Insektenschutzmittel stets verwenden

Ebenso sollte man keinesfalls auf die handesüblichen Insektenschutzmittel verzichten. Diese wirken zwar nicht zu jeder Zeit vollumfänglich, so dass man auch weitere Vorsichtsmaßnahmen stets beachten sollte. Dennoch erhöhen auch sie den Schutz um einen immensen Faktor. Hier wäre es auch ratsam, einen ausreichenden Bestand für alle Mitreisenden im Vorhinein einzuplanen und mitzubringen — die Versorgungslage auf einer Safari ist unterwegs nicht immer die allerbeste. In den südlichen Ländern, die man häufig für eine Safari in Afrika besucht, wie Uganda, Tansania, Sambia oder bei Reisen in Malawi herrscht die akut verlaufende ostafrikanische Variante der Schlafkrankheit vor. Im Westen und in Zentralafrika ist es meist die langsamer, aber deshalb nicht zu unterschätzende, voranschreitende westafrikanische Variante der Schlafkrankheit.

Unspezifische Krankheitssymptome ernst nehmen

In beiden Fällen erkennt man eine eventuelle Infektion nicht so einfach, denn die Krankheitssymptome sind recht unspezfisch und reichen von Fieber über Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen in einem späteren Stadium. Die ersten Symptome kann man so also leicht mit einfacher Erschöpfung angesichts einer ja durchaus erlebnisreichen und viele Eindrücke verschaffenden Safari in Afrika verwechseln. Monate später wird dann unbehandelt aber das zentrale Nervensystem des Menschen angegriffen und hier kann es schon zu spät sein. Besser im Zweifel zu Hause oder gleich vor Ort einen Arzt aufsuchen, dann ist die Behandlung meist relativ einfach umsetzbar und rettet nicht zuletzt Leben. Diese beiden Tipps zur Abwehr der Tsetse-Fliege werden noch ergänzt durch den Hinweis, keinesfalls an so etwas kleinem wie einem Fliegennetz über dem Schlafort zu sparen. Gerade in der Nacht ist man bekanntlich nicht auf der Hut, dann sollte ein Fliegennetz die Aufgabe übernehmen, die Tsetse-Fliegen abzuwehren. Auf dass einem schönen Erlebnis einer Safari in Afrika nichts mehr im Wege steht oder stehen wird. Creative Commons License photo credit: DavidDennisPhotos.com
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