Sicherheit in Tansania – Sicherheitstipps, Ratschläge

Tansania - Reisen - Sansibar

Sicherheit in Tansania

Die Sicherheitslage in Tansania ist allgemein akzeptabel, allerdings sind die umliegenden Staaten teils sehr unsicher, was immer wieder auch Auswirkungen auf Tansania haben kann. So ist die Sicherheitslage in Somalia so angespannt, dass das Auswärtige Amt eine dringende Reisewarnung für dieses Land ausspricht. Die von Somalia ausgehende Piraterie in den ostafrikanischen Gewässern reicht inzwischen bis zum Indischen Ozean, bis zu den Seychellen und Madagaskar, das bedeutet, auch die Küste vor Tansania kann nicht als sicher gelten. Höchste Vorsicht ist also angebracht, wenn man mit dem Schiff in diesen Gebieten unterwegs ist, es wird empfohlen, sich vorher beim Maritime Security Centre registrieren zu lassen.

Attentate können in Tansania ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Erhöhte Vorsicht ist insbesondere bei Aufenthalt in größeren Menschenmengen oder beim Besuch von touristisch interessanten Orten angezeigt.

Einsame Gegenden sollten grundsätzlich, auch tagsüber, gemieden werden. Auch verlockende, einsame Strände, die aber unbewacht sind, gilt es von den Reisenden nach Tansania zu meiden. Nachts sollte gänzlich auf Spaziergänge durch die Städte von Tansania verzichtet werden, für Überlandfahrten gilt das Selbe. Wer auf Campingplätzen nächtigt, sollte prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen seitens des Gastgebers ausreichend sind.

Berichten zufolge macht sich in Tansania ein neuer Diebes- oder Räubertrick breit: Touristen wird angeboten, sie mitzunehmen, um sie dann auszurauben.

Neben der geringen Qualität der Straßen in Tansania leiden diese auch immer unter starker Überlastung. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist hoch in Tansania. Wer sich vor Ort einen Wagen mietet, sollte unbedingt dessen Zustand prüfen, zudem sind Sicherheitsgurte stets anzulegen.

Viel größer als das Risiko, Opfer eines Anschlags oder einer tropischen Krankheit zu werden, ist das Risiko in Tansania, durch einen Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden. Es existiert auch eine Eisenbahn in Tansania, darüber sind keine konkreten Berichte bekannt, allerdings soll ihr Zustand sehr schlecht sein. Da das Flugnetz in Tansania vergleichsweise gut ausgebaut ist, sollte man dem Flugzeug als Verkehrsmittel der Wahl immer Vorrang vor längeren Reisen auf der Straße geben.

Waffen sowie Pornographie dürfen nicht nach Tansania eingeführt werden. Zudem sind Drogen streng verboten. Wer Jagdwaffen nach Tansania einführen will, muss diese bei Einreise deklarieren.

Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen ist in Tansania nicht erlaubt, dazu gehören auch Flughäfen und Brücken.

Homosexualität sowie Prostitution sind verboten und werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Sind Minderjährige in derartige Handlungen verwickelt, kann die Strafe auch lebenslang betragen.

Die medizinische Versorgungslage in Tansania ist schlecht und nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Häufig fehlen englischsprachige Ärzte, zudem sind Fachärzte nur in geringer Zahl in Tansania vorhanden.

Ein besonderer Hinweis gilt für den Kilimandscharo. Da er bei Touristen sehr beliebt ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Reisende nach Tansania auch diesem bekannten Berg einen Besuch abstatten will. Aufgrund seiner großen Höhe besteht hier aber das Risiko einer “akuten Höhenkrankheit”. Hier ist es ratsam, dieses Vorhaben im Vorfeld der Reise mit dem eigenen Hausarzt zu besprechen, der über mögliche Vorerkrankungen informiert ist.

Informationen vom Auswärtigen Amt zur Sicherheit in Tansania

Anmerkung: Natürlich sind diese Angaben ohne Gewähr. Es gilt immer, sich selbst beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand der Sicherheitslage zu informieren.

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