Swakopmund

 

Swakopmund empfängt uns mit einem heftigen Wind und recht frischen Temperaturen. Nach einigen vergeblichen Anläufen bei der Quartiersuche, finden wir in "The Alternative Space", einem einladenden und kreativ gestalteten Künstlerhaus, eine Bleibe.
 
Die Stadt hat sehr viel von der deutschen Atmospäre bewahrt. Eine große Anzahl von Gebäuden sind im Jugendstil erbaut, der während der Kolonialzeit sehr beliebt war. Den Sunset erleben wir an der Eisenbrücke "Jetty", einem Wahrzeichen der Stadt. 1912 begann deren Bau; dieser mußte jedoch mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges eingestellt werden und sie wurde nie als Landungsbrücke genutzt.
 
Den Abend verbringen wir beim gemeinschaftlichen Kochen, Schwatzen, Schreiben sowie Wein-und-Amarula-trinken im Künstlerhaus.
 

Anderntags unternehmen wir einen Bummel durch die hübsche Stadt; das Woermann-Haus wurde 1905 fertiggestellt und beherbergt heute die Öffentliche Bibliothek, die Touristinformation sowie eine Kunstgalerie. Der Alte Bahnhof wurde 1901 im lokalen "Wilheminischen Stil" entworfen und später in ein Hotel und Vergnügungszentrum mit Kasino umgebaut. In den Strassen und Gassen gibt es etliche hübsche Läden, in denen man durchaus den ein oder anderen Euro in Schmuck oder ähnliches umsetzen könnte. Den Abschluß unserer Stadtbesichtigung bildet ein Spaziergang am Leuchtturm vorbei und die wunderschön bepflanzte Promenade entlang. Nachmittags fahren wir nach Walvis Bay, was uns allerdings etwas enttäuscht. Der Ort wirkt irgendwie amerikanisch, die Lagune mit den Flamingos haben wir uns eindrucksvoller vorgestellt. So halten wir uns hier nicht lange auf, fahren die 10km zurück nach Swakopmund und gehen dort in einem netten Pub lecker gegrillten Kabeljau essen; die Portionen sind so üppig, dass uns ein unangenehmes Völlegefühl erfaßt und unser Magen nach einem Verdauungsschnaps ruft. Doch es bleibt nicht bei dem einen; in unserem Quartier eingetroffen, beginnen wir eine ziemlich heftige Zecherei mit Wodka-Guavensaft und Amarula; ein sehr lustiger Abend im gemütlichen Aufenthaltsraum mit Kamin, dazu Musik von "Subway to Sally" und "Placebo". 

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